Ohne Metalle keine Autos
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| Man hofft, irgendwann einmal wertvolle
Metalle aus vulkanisch entstandenen Erzknollen zu gewinnen, die man aus der Tiefsee fischt
(Fotos: Blume) |
Experimente:
Versuch 46: Gewinnung von Kupfer durch Zementation
Versuch 69: Elektrolytische Raffination von Kupfer
Versuch 40: Vergleich von metallischen und nichtmetallischen Festkörpern
Versuch 41: Rösten von sulfidischen Erzen
Versuch 42: Reduktion von Metalloxiden mit Kohle
Versuch 43: CO reduziert Eisenoxid
Versuch 44: Reduktion von Kupferoxid mit Wasserstoff
Versuch 45: Aluminothermisches Verfahren
Versuch 47: Schmelzflusselektrolyse von Bleichlorid
Versuch 48: Reduktion von Metalloxiden mit Kunststoff
Metalle
sind aus der Technologie unserer Kraftfahrzeuge nicht wegzudenken. Sie allein sind
bislang nennenswert in der Lage, hohe Temperaturen im Verbrennungsraum zu
ertragen, starke Reibungsbeanspruchung beim Fahren zu mindern sowie starke
Schwingungen aufzufangen und abzufedern. Die positiven Eigenschaften lassen sich
durch Legierungsbildung nahezu unbegrenzt ausweiten. Zu den mechanischen
Vorteilen kommen noch chemische Eigenschaften, die sie für elektrochemische
Zwecke und für den Korrosionsschutz interessant machen.
Metalle spielen aber auch eine wichtige Rolle bei der Kfz-Herstellung und der
Wartung. Ohne Hochleistungsstähle könnte man z. B. nicht schmieden, pressen oder
fräsen.
Ihre Härte und Scharfkantigkeit macht aber Verkehrsunfälle oftmals so schrecklich.
Die 6 typischen Stoffeigenschaften der Metalle (-> Versuch 40):
Wichtigste Metalle für den Autobau
Gewinnung der Metalle
Metalle findet man in der Natur als Verbindungen vor. Die schwereren Verbindungen
nennt man Erze. Hierin liegen die Metalle meistens an Schwefel oder Sauerstoff
sowie als Carbonate gebunden vor.
Metalle werden durch Reduktion aus ihren Verbindungen hergestellt. Sulfide werden
zuvor in die Oxide überführt (-> Versuch 41).
Reduktionsmittel sind
Metallraffination
Die durch reduktive Primärverfahren erhaltenen Metalle sind nicht rein. Sie
müssen gereinigt werden. Das ist die Aufgabe der Raffinationsverfahren.
Einige Beispiele:
Metalle kann man z. B. destillieren. Man kann sie aber auch anodisch auflösen und
kathodisch wesentlich reiner erneut abscheiden (-> Versuch 69).
Weitere gerade für High-Tech-Metalle wie W, Ti oder Mo (aber auch für Si) wichtige
Verfahren sind Zonenschmelzverfahren,
Aufwachsverfahren und Elektromigration.
Metalle können auch im Autobau teilweise substituiert werden
Heute geht man mehr denn je dazu über, wie schon im Flugzeugbau auch im Autobau
Metalle durch andere Stoffe zu ersetzen. Denn störend ist z. B. ihr scharfer
Schmelzpunkt und die Korrsosionsanfälligkeit. Außerdem sind Metalle langfristig
aufgrund der Sprödigkeit von unfallträchtigem Bruch bedroht.
Ersatzstoffe sind vor allem Hochleistungskeramiken und
Hochleistungskunststoffe
(hier vor allem Verbundstoffe).
Nachdem man auch elektrisch leitende Kunststoffe
entwickelt hat, werden auch in
Batterien und Akkus Metalle nach und nach überflüssig. Diese Entwicklung ist wegen
der in vielen Batterien enthaltenen giftigen Schwermetalle nur begrüßenswert.
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